München Narrisch 2027 muss stattfinden!
Die Stadtverwaltung wird aufgefordert, gemeinsam mit den Vertreterinnen und Vertretern von „München Narrisch“, aber auch der „Münchner Gesellschaft Narrhalla“ und der „Geselligen Vereinigung der Turmfalken/ Damischen Ritter“ eine Lösung zu finden, wie die Durchführung des Münchner Straßenfaschings samt Faschingsumzug und weiterer Faschingsveranstaltungen im Jahr 2027 sichergestellt werden kann.
Sollte eine Lösung nicht möglich sein, ist eine Zuschusserhöhung aus dem städtischen Haushalt aufgrund gestiegener Sicherheitsanforderungen einzuplanen. Dabei soll die Teilnahme an den Veranstaltungen kostenfrei und ohne Konsumzwang bleiben.
Begründung
Aufgrund gestiegener Sicherheitsanforderungen des Kreisverwaltungsreferates und der Polizei für Veranstaltungen aller Art kommen zahlreiche Veranstalter an ihre finanziellen und personellen Belastungsgrenzen. Insbesondere das Aufstellen von Fahrzeugsperren sowie die Beauftragung externer Sicherheitsdienste steigern die Kosten für die Sicherheit immens, selbst wenn die Sperren kostenfrei von Dritten zur Verfügung gestellt würden. Ohne die Erhebung von Eintrittsgeldern wird die Finanzierbarkeit v.a. für die Veranstalter des Straßenfaschings und absehbar im Falle des geplanten Münchner Straßenfaschings 2027 unmöglich.
Die Organisatoren wie “München Narrisch“ die „Narrhalla“ sowie die „Damischen Ritter“, die diese Veranstaltung seit Jahren mit großem Herzblut und Engagement stemmen, benötigen daher konstruktive Lösungen hinsichtlich eines günstigeren und gleichwohl angemessenen Sicherheitskonzeptes. Dabei muss immer im Vordergrund bleiben, dass die Angebote kostenfrei und jedermann zugänglich sind und bleiben sollen.
Sollte dies finanziell nicht möglich sein, ist ihnen das Defizit aus dem städtischen Haushalt zu erstatten. In der Vergangenheit lockten die Veranstaltungen tausende Menschen in die Innenstadt. Der Münchner Straßenfasching ist als Traditionsveranstaltung für Jung und Alt unbedingt in seiner bisherigen Form zu erhalten. Ein Wegfall des kostenfreien Straßenfaschings würde die Stadt verändern und die Teilhabe vieler Menschen am gesellschaftlichen Leben nachhaltig beeinträchtigen.