Anträge
4. September 2026

Auch Münchner Brücken durch 3D-Metalldruck reparieren

Das Baureferat der Landeshauptstadt München (LHM) wird aufgefordert, die weitere Entwicklung von 3D-Metalldruckern zur Reparatur von Brückenteilen zu verfolgen und, sobald diese die Marktreife erlangt haben, zu prüfen, ob diese auch zur Reparatur von sanierungsbedürftigen Brücken in München eingesetzt werden können.

Begründung

In der Schweiz werden inzwischen probeweise 3D-Metalldrucker eingesetzt, um beschädigte Stahlteile von Brücken wie beispielsweise Platten oder Träger zu reparieren[1]. Dabei haben sich die Tests mit „Stahlflicken“ ab einer bestimmten Dicke bisher als sehr vielversprechend herausgestellt.

Sollte sich die Nutzung von 3D-Stahldruckern in diesem Bereich auch in weiteren Erprobungen als sinnvoll bestätigen, sollte auch die LHM dieses System prüfen und gegebenenfalls  übernehmen, da so sowohl Kosten als auch Zeit bei Sanierungen eingespart werden kann.

[1] https://www.deutschlandfunk.de/infrastruktur-brueckenschaeden-per-3d-drucker-reparieren-100.html

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