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2. Oktober 2026

Anti-Graffiti-Schutzbeschichtung – für die LHM nutzbar?

Verschiedene Firmen bieten inzwischen so genannte „Anti-Graffiti-Schutzbeschichtungen“ für Wände an. Dies sind durchsichtige Versiegelungen, die auf Wände und Fassaden aufgetragen werden und verhindern, dass die ausgesprühten Graffiti stark haften bleiben. Eine anschließende Entfernung der aufgesprayten „Kunstwerke“ ist dadurch sehr viel leichter und weniger arbeitsintensiv.

Dass Verschmutzungen durch illegale Graffiti im Bereich bzw. an Gebäuden und Fassaden der Landeshauptstadt München (LHM) ein Problem darstellen, lässt sich schlecht leugnen. Dass die Säuberung davon kosten- und arbeitsintensiv ist, ebenso wenig.

Soweit bekannt, nutzt die LHM ähnliche Beschichtungen bereits jetzt bei Verkehrsschildern, die immer wieder beschmiert werden, um deren Reinigung zu vereinfachen. Angesichts des Vorhandenseins der oben genannten Schutzmaßnahmen auch für Fassaden stellt sich die Frage, ob diese für die LHM ein nutzbares Instrument darstellen.

Vor diesem Hintergrund fragen wir den Oberbürgermeister:

  1. Werden oder wurden seitens der LHM „Anti-Graffiti-Schutzbeschichtungen“ zum Schutz von Wänden und Fassaden der LHM bereits genutzt?
  2. Wenn ja, wie sind die Erfahrungen damit?
  3. Wenn nein, warum nicht?
  4. Gibt es eine Kosten-Nutzen-Rechnung, die aufzeigt, ob eine großflächige Nutzung von „Anti-Graffiti-Schutzbeschichtungen“ für die LHM im Vergleich zur „normalen Reinigung“ sinnvoll wäre? Wenn ja, wie sieht diese aus?
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