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8. Juni 2026

Baumsterben am Gärtnerplatz

Laut Veröffentlichung der Rathaus Umschau vom 22.05.2026 sind am Gärtnerplatz zwölf Bäume – und damit ein Großteil der dort verorteten Bäume – abgestorben, die nun sukzessive durch Zierkirschen ersetzt werden. In der Mitteilung ist weiter die Rede von „optimierte[n] Standortbedingungen“[1], die für die neuen Bäume geschaffen werden sollen.

Der CSU-Stadtratsfraktion ist bewusst, dass das Baureferat beim Thema Baumpflanzungen normalerweise sehr hohe Standards anlegt und auch erfüllt sowie ein besonderes Auge auf die Überlebensfähigkeit der gepflanzten städtischen Bäume legt.

Gerade vor diesem Hintergrund und angesichts dessen, dass für die kommenden Jahre im städtischen Raum viele weitere Baumpflanzungen, teilweise zu Kosten von bis zu 95.000 Euro pro Standort, vorgesehen sind, stellen sich einige Nachfragen.

Vor diesem Hintergrund fragen wir den Oberbürgermeister:

  1. Kann schon benannt werden, was die genauen Gründe für das Absterben der oben erwähnten zwölf Bäume war?
  2. Was hat die Pflanzung der zwölf abgestorbenen Bäume gekostet?
  3. Wieso wurden die genannten „optimierten Standortbedingungen“ nicht schon vorher hergestellt?
  4. Sind für die Schaffung von „mehr durchwurzelbarem Raum“ am Standort Gärtnerplatz im Vergleich zu anderen Baumstandorten in der Stadt besonders umfangreiche, komplexe oder teure Herstellungsmaßnahmen notwendig?
  5. Kann das Baureferat beziffern, was die Neupflanzungen kosten werden?
  6. Wie kann sichergestellt werden, dass sich ein solches Absterben nicht bei den Bäumen wiederholt, die in Zukunft im Stadtraum gepflanzt werden sollen?

[1] https://ru.muenchen.de/2026/96/Neue-Baeume-am-Gaertnerplatz-Stadt-pflanzt-Zierkirschen-nach-124387

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