Pressemitteilungen
9. Dezember 2020

Briefe gegen die Einsamkeit

Mit einer besonderen Aktion möchte die CSU-Stadtratsfraktion allen Münchnerinnen und Münchnern die Möglichkeit geben, am Ende dieses schwierigen Jahres ein Zeichen der Hoffnung und Menschlichkeit zu setzen: Weihnachtsbriefe gegen die Einsamkeit.

Die Idee, die wir zur dringlichen Behandlung in den morgigen Sozialausschuss einbringen: Alle Münchnerinnen und Münchner können künftig Briefe ans Münchner Kindl im Rathaus schreiben. Ein paar freundliche Worte, eine lustige Geschichte oder ein persönlicher Wunsch – aufgeschrieben für einen unbekannten Menschen, dem man eine Freude machen möchte. Die Briefe werden über geeignete Organisationen, zum Beispiel in den Alten- und Servicezentren, an Menschen verteilt, die unter Einsamkeit leiden.

Das Weihnachtsfest wäre ein schöner Anlass zum Start dieser Aktion, die dann auch dauerhaft bestehen bleiben soll. Vor allem auch in den Tagen nach Weihnachten, wenn es noch ruhiger wird, können die Briefe ihren Sinn erfüllen.

Alexandra Gaßmann, Stadträtin und familienpolitische Sprecherin: „Seit vielen Jahren schreibe auch ich wieder mehr Briefe statt E-Mails. Und ich merke, wie toll das auf der anderen Seite ankommt. Wir wollen den Menschen ein Zeichen senden für mehr Nächstenliebe. Ein persönlich geschriebener Brief ist wie ein Lichtstrahl in der dunklen Einsamkeit. Die Weihnachtszeit ist schwierig für viele Münchnerinnen und Münchner, die sich allein fühlen – dieses Jahr noch verstärkt durch die Pandemie und ihre Folgen. Wenn wir diese Menschen mit ein paar Zeilen voller Hoffnung und Liebe etwas glücklicher machen können, dann sollten wir diesen kleinen Beitrag leisten, auch über die Weihnachtszeit hinaus. Die wichtige und menschliche Botschaft eines jeden Briefs ist: Wir vergessen DICH nicht.”

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