Bürger an der Umgestaltung des Tals beteiligen: Workshop für Anwohner und Geschäftsleute anbieten!

Die Umgestaltung des Tals ist von enormer Bedeutung für die Innenstadt und damit für ganz München. Besonders betroffen sind die Anwohner und Geschäftsleute vor Ort, die künftig mit dem Ergebnis vor ihrer Haustür leben müssen. Leider war die bisherige Bürgerbeteiligung hier nicht ausreichend und hat auch nicht alle betroffenen Menschen vor Ort erreicht. 

Im Tal leben und arbeiten im Vergleich zu anderen Bereichen der Altstadt viele Bürgerinnen und Bürger. Es gibt vor Ort großen Diskussionsbedarf – vor allem, weil das bisherige Konzept zur Umgestaltung hauptsächlich auf den Aspekt der Mobilität ausgerichtet ist. Städtebauliche Aspekte wie Aufenthaltsqualität und der richtige Nutzungsmix, Konzepte für konsumfreie Räume und sicherheitspolitische Fragen wurden nicht oder zu wenig berücksichtigt. 

Die CSU-Stadtratsfraktion beantragt deshalb heute einen Bürger-Workshop zur Umgestaltung des Tals. Ziel ist es, die Wünsche und Ideen der Menschen vor Ort aufzugreifen und in den weiteren Gestaltungsprozess zu integrieren. Ergebnis sollte ein „Gesamtkonzept Tal“  sowie eine Einbeziehung dieses Konzeptes in einen „Masterplan Innenstadt“ sein.  

Hans Hammer, Stadtrat: „Die grün-rote Stadtregierung versucht grade, die Umgestaltung des Tals im Schnellverfahren und ohne ausreichende Bürgerbeteiligung durchzudrücken. Dabei besteht überhaupt kein Grund zur Eile: In den nächsten fünf bis sieben Jahren werden ohnehin noch die Lastwagen von der Baustelle der zweiten Stammstrecke am Marienhof durchs Tal fahren müssen. Das Tal ist sowohl ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für die Innenstadt als auch Lebens- und Arbeitsmittelpunkt für sehr viele Menschen. Es ist mir daher unverständlich, warum wir uns nicht die Zeit nehmen können, mit den Anwohnern in einen richtigen Dialog zu treten – die Zeit ist da. Deswegen fordern wir einen Bürgerworkshop für bessere Lösungen und ein Gesamtkonzept.“