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9. Juli 2026

CSU-Fraktion fordert Baustellenkoordinator unter direkter Leitung des Oberbürgermeisters

Wieder mal werden Münchens Verkehrsteilnehmer gute Nerven brauchen: Ab morgen ist die Donnersbergerbrücke zwei Wochen lang teilweise gesperrt. Parallel sind etliche weitere Hauptverkehrsadern und ÖPNV-Verbindungen beeinträchtigt. Um Baumaßnahmen künftig besser zu koordinieren, fordert die CSU-Fraktion den Oberbürgermeister auf, einen Baustellenkoordinator direkt bei sich ans Büro anzugliedern und eine verbesserte Verkehrsplanung zur Chefsache zu machen. Der Baustellenkoordinator soll Durchgriffsrechte gegenüber der Stadtverwaltung erhalten, um Projekte priorisieren und im Notfall auch stoppen zu können. Die Position soll aus dem vorhandenen Personal besetzt werden, um keine zusätzlichen Kosten für den städtischen Haushalt zu verursachen.

 

Veronika Mirlach, stv. Fraktionsvorsitzende, Stadträtin und verkehrspolitische Fraktionssprecherin: „Die Planung der Baustellen in dieser Stadt muss endlich Chefsache werden. Seit Monaten quälen sich ÖPNV-Nutzer, Auto- und Radfahrer durch diverse Sperrungen und ein Ende ist nicht absehbar. Im Gegenteil: Immer neue Hiobsbotschaften strapazieren die Nerven all jener Menschen, die nicht das Glück haben, alle Wege zu Fuß gehen zu können. Dabei ist das Problem eigentlich nie die einzelne Baustelle an sich, sondern die Tatsache, dass überall gleichzeitig gebaut wird. Wer Hauptverkehrsadern lahmlegt, darf nicht die alternativen Routen auch noch einschränken. Offenbar funktionieren die Abstimmungsprozesse bei der Planung von Bauarbeiten nicht. Um das zu ändern, fordern wir einen Baustellenkoordinator unter direkter Leitung des Oberbürgermeisters.“ 

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