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8. Oktober 2026

CSU-Fraktion fordert digitalen Wiesn-Plan

Was ist wo auf der Wiesn? Für die meisten Gäste ist die Orientierung im Trubel auf dem Gelände gar nicht so einfach – vor allem, wenn man ein bestimmtes Ziel hat. Derzeit gibt es keine Online-Karte, die alle Fahrgeschäfte, Zelte und Standl mit ihren Standorten anzeigt. Die CSU-Fraktion fordert die Stadt nun auf, einen digitalen Wiesn-Plan zu entwickeln. Dieser soll alle Beschicker, Toiletten, Trinkwasserbrunnen, Ein- und Ausgänge sowie Hilfsangebote enthalten und mittelfristig auch bei der Lenkung von Besucherströmen helfen.

Die Online-Karte sollte über muenchen.de aufrufbar sein und eine Such- und Filterfunktion enthalten. Damit könnten Wiesnbesucher die Vielzahl an Angeboten auch nach ihren persönlichen Bedürfnissen filtern. Das wäre praktisch zum Beispiel für Familien mit kleinen Kindern oder auch mobilitätseingeschränkte Personen, die nicht über das ganze Gelände laufen können oder wollen. Mittelfristig wäre es auch möglich, die Daten des Crowd-Managements einzufügen und somit den Gästen zu zeigen, wo es gerade besonders voll ist – verbunden mit Hinweisen auf alternative Wege.

Antonia Waldner, CSU-Stadträtin: „Ein interaktiver Wiesn-Plan wäre eine große Hilfe für viele Gäste. Es sollen alle Beschicker hinterlegt und auffindbar sein. Wenn man ein bestimmtes Standl oder Fahrgeschäft sucht, ist die Orientierung auf der Wiesn schwierig. Mit einer Such- und Filterfunktion könnten zum Beispiel Familien schauen, wo die Kinderfahrgeschäfte sind und müssten nicht im Gedränge danach suchen. Auch Trinkwasserbrunnen, Toiletten und andere Hilfsangebote wären schneller auffindbar. Perspektivisch könnten auch Echtzeitdaten zum Crowd-Management hinterlegt werden und helfen, die Besucherströme zu steuern.“

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