Anfragen
27. Februar 2026

Digitale Füllstandsmelder an Container-Inseln – neue Erkenntnisse nach 6 Jahren?

Am 05.03.2020 beantwortete das Kommunalreferat/AWM einen Antrag der CSU-Stadtratsfraktion zur Einführung von digitalen Füllstandsmeldern bei Wertstoffcontainern mittels eines Briefes. Darin hieß es, damals würden solche Sensoren zur Erfassung von Glas in einer Gebietskörperschaft in Süddeutschland getestet. Da es den privaten Entsorgungsunternehmen obliegt, diese Technik zu beschaffen und eine Kosten-Nutzenanalyse noch nicht vorläge, könne die Stadt diese nicht einfordern. Gleichzeitig informierte der Abfallwirtschaftsbetrieb AWM darüber, dass er solche Sensoren an ca. 30 Altkleidercontainern gemeinsam mit den Stadtwerken München testet. Bei einem Erfolg wollte man alle Altkleidercontainer damit ausstatten?

Vor diesem Hintergrund fragen wir den Oberbürgermeister:

  1. Welche Ergebnisse haben sich beim Einsatz der Sensoren in der süddeutschen Gebietskörperschaft gezeigt?
  2. Gibt es mittlerweile weitere Kommunen im In- oder Ausland, die solche Sensoren einsetzen?
  3. Haben die privaten Entsorger eine Kosten-Nutzenanalyse vornehmen können und zu welchem Ergebnis ist diese gekommen?
  4. Wenn die Analyse positiv verlaufen ist, wird die Stadt bei der nächsten Vergabe die sukzessive Ausstattung in die Vertragsverhandlungen aufnehmen?
  5. Wie sind die Erfahrungen/Ergebnisse mit den Sensoren bei der Altkleidersammlung?
  6. Wurden weitere Container mit diesen Sensoren ausgestattet?
  7. Wenn ja, wie groß sind die Einsparungen durch die Veränderung des Leerungszyklus?
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