Digitalisierung der Prozesse der Lokalbaukommission
Die Stadtverwaltung wird beauftragt,
- gemeinsam mit dem Freistaat Bayern darauf hinzuwirken, dass Bauanträge von bauvorlageberechtigten Entwurfsverfasserinnen und Entwurfsverfassern künftig grundsätzlich digital eingereicht werden, und bis dahin Maßnahmen vorzulegen, mit denen die Digitalquote bei der Lokalbaukommission kurzfristig auf mindestens 90 Prozent gesteigert werden kann;
- die medienbruchfreie digitale Bearbeitung von Bauanträgen weiter auszubauen. Dazu sollen insbesondere ein zentraler digitaler Vorgangsraum für Antragstellende, Entwurfsverfassende, Fachstellen und LBK sowie eine automatisierte Vollständigkeits- ,Plausibilitäts- und Vorprüfung geprüft und umgesetzt werden;
- ein digitales Verfahrens- und Fristenmanagement einzuführen, das insbesondere die parallele Beteiligung von Fachstellen, automatische Fristerinnerungen sowie eine transparente Darstellung des Bearbeitungsstands ermöglicht.
Dem Stadtrat ist bis Oktober 2027 über Umsetzung, Zeitplan und erwartete Verkürzung der Bearbeitungszeiten zu berichten.
Begründung
Die Digitalisierung der Lokalbaukommission ist bereits weit fortgeschritten. Gleichzeitig verursachen parallele digitale und analoge Verfahren, Medienbrüche und Workarounds weiterhin erhebliche Zusatzaufwände. Die bestehende Digitalisierungsstrategie soll deshalb konsequent zu einer durchgängigen digitalen Prozesskette weiterentwickelt werden. Die Verwaltung selbst benennt insbesondere die Beseitigung von Medienbrüchen und aufwendigen Zwischenarbeitsschritten als Beschleunigungspotenzial.