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24. Juni 2026

Eichenprozessionsspinner am Langwieder See: Wie werden Badegäste geschützt und informiert? 

Der Eichenprozessionsspinner ist zurück in München: Laut Medienberichten hat er sich am Langwieder See eingenistet. Bayernweit ist eine starke Ausbreitung zu beobachten. Die CSU-Fraktion im Münchner Rathaus stellt dazu heute eine Anfrage an den Oberbürgermeister, um den Schutz und die Information der Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen.

Eichenprozessionsspinner sind Raupen eines Nachtfalters, die Gespinstnester bilden und vorwiegend Eichen befallen. Von dort aus begeben sich die Larven auf ihre namensgebenden Prozessionen an Baumstämmen entlang. Problematisch für Menschen sind die Tiere aufgrund ihrer Brennhaare, die längere Zeit in der Natur verbleiben und bei Hautkontakt gesundheitliche Probleme hervorrufen können.

Zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners werden bayernweit verschiedene Maßnahmen durchgeführt, auch am Langwieder See hat die Stadt offenbar reagiert und Teile des Gebiets abgesperrt. Die CSU-Fraktion im Stadtrat möchte wissen, welche Maßnahmen geplant sind und wie die Bevölkerung bestmöglich über die Situation informiert werden kann.

Sebastian Kriesel, Stadtrat und planungspolitischer Fraktionssprecher: „Es sind hochsommerliche Temperaturen, die Menschen zieht es nach draußen in die Parks, Wälder und Badeseen. Doch hier lauert nun eine Gefahr für die Erholungssuchenden. Der Eichenprozessionsspinner hat sich am Langwieder See eingenistet. Diese Raupenart hat feine Brennhaare, welche bei uns Menschen Juckreiz, Ausschlag, Augenreizungen und Atemwegsbeschwerden hervorrufen können.  Darum fragen wir den Oberbürgermeister, wie eine Ausbreitung verhindert und die Menschen zielgerichtet informiert werden können.“ 

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