Eichenprozessionsspinner im Naherholungsgebiet am Landwieder See gesichtet
Die Raupen der Mottenart „Eichenprozessionsspinner“ sind am Langwieder See aufgetreten. Was erst harmlos aussieht, kann sehr gefährliche gesundheitliche Folgen haben: Die winzigen Brennhaare der Raupen können Juckreiz, Ausschlag, Augenreizungen und Atemwegsbeschwerden auslösen.
Deshalb wurden betroffene Bereiche in dem beliebten Naherholungsgebiet umgehend durch die Stadt am Montag abgesperrt.
In München ist es der erste bestätigte Fall des Eichenprozessionsspinners seit 2 Jahren.
Fachfirmen sollen nun umgehend die Beseitigung übernehmen, wie der Presse zu entnehmen war.[1]
Bei bestätigtem Befall können private Eigentümer oder betroffene Träger zur Bekämpfung verpflichtet werden, wenn eine Gefährdung des Umfelds anzunehmen ist. Die Beseitigung soll niemals auf eigene Faust erfolgen, sondern durch Fachfirmen.
Wer Raupen oder Nester entdeckt, sollte Abstand halten und sie nicht berühren.
Die Stadt kontrolliert außerdem die Umgebung des betroffenen Areals, mögliche Absperrungen und den Erfolg der Bekämpfung. Es besteht aber immer noch ein Restrisiko für das nach wie vor zugängliche Naherholungsgebiet.
Daher fragen wir den Oberbürgermeister:
- Welche Maßnahmen zur Beseitigung des Eichenprozessionsspinners am Langwieder See wurden eingeleitet?
- Welche Maßnahmen wurden ergriffen, die Badegäste und Erholungssuchenden zu schützen. Welche, um die Nachbarschaft zu schützen?
- Welche Bereiche sind gesperrt worden?
- Wie wird die umliegende Nachbarschaft aufgeklärt und auf weitere Vorkommen sensibilisiert?
- Wird es eine münchenweite Informationskampagne geben, um auf den Eichenprozessionsspinner aufmerksam zu machen und die gefährlichen Folgen zu sensibilisieren?
Quelle: [1] https://muenchen.t-online.de/region/muenchen/id_101294036/eichenprozessionsspinner-in-muenchen-gruenanlage-und-badesee-betroffen.html, Abruf vom 24.06.2026