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25. August 2026

„Ein Vorbild für effizienten Schulbau in München“: Städtisches Gym-nasium am Dreilingsweg mit Generalübernehmer realisieren

Die weiterführende Schule am Dreilingsweg soll als Modellprojekt durch einen privaten Generalübernehmer realisiert werden. Das fordert die CSU-Fraktion im Münchner Stadtrat mit einem Antrag. Dadurch sollen neue Wege für einen wirtschaftlichen und zukunftsfähigen Schulbau in München eröffnet werden. 

Mit dem geplanten Gymnasium soll der Schulbedarf im Münchner Westen gedeckt werden. Bei Planung und Bau sollen die von der Stadtverwaltung im Interfraktionellen Arbeitskreis (IFAK) bereits erarbeiteten Möglichkeiten zur Vereinfachung und Kostenreduzierung ebenso berücksichtigt werden wie eine wirtschaftliche Materialauswahl und die langfristigen Lebensdauer- und Unterhaltskosten. Insbesondere sind auch die Standards umzusetzen, die im Bayrischen Schulfinanzierungsgesetz sowie der Schulbauverordnung festgelegt sind und vom Freistaat gefördert werden.

Der Bau am Dreilingsweg bietet zugleich die Chance, Erfahrungen mit einem privaten Generalübernehmer zu sammeln und diese auf künftige Schulbauprojekte zu übertragen. Ziel ist ein moderner Schulbau, der die Stadt dauerhaft finanziell entlastet.

Sebastian Kriesel

Stadtrat und planungspolitischer Fraktionssprecher

„München baut gute Schulen, denn Bildung ist der Schlüssel zum Erfolg. Gleichzeitig muss man sich die Frage stellen, ob wir uns beim Schulbau dauerhaft Standards leisten können, die deutlich über das hinausgehen, was andere Kommunen in Bayern im Rahmen der Förderkriterien des Freistaats umsetzen. Darum hat die Stadt bereits selbst Einsparungspotentiale identifiziert. Jetzt kommt es darauf an, diese Erkenntnisse konsequent in die Praxis zu übertragen. Die zu errichtende Schule am Dreilingsweg bietet dafür die Chance. In einem Schulbau-Modellprojekt werden hohe Standards zu niedrigen Kosten geplant und durch einen möglichen Partner aus der Privatwirtschaft umgesetzt. Daraus können wir für die Zukunft lernen und den städtischen Haushalt entlasten.“

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