Erhöhung der Investitionen in den sozialen Wohnungsbau und Förderung von Jungem Wohnen
Der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München wird aufgefordert, über den Deutschen Städtetag die Ankündigung der Bundesregierung aus dem Koalitionsvertrag auf die Umsetzung von Maßnahmen die schrittweise Erhöhung der Investitionen in den sozialen Wohnungsbau sowie die gezielte Förderung von Jungem Wohnen und barrierefreiem, altersgerechtem Wohnraum in München zu unterstützen.
Begründung
Angesichts der steigenden Mietpreise und der wachsenden Nachfrage nach Wohnraum in München ist eine deutliche Erhöhung der Investitionen in den sozialen Wohnungsbau unerlässlich. Wir sehen die Notwendigkeit, dass die Mittel für den sozialen Wohnungsbau schrittweise erhöht werden, um den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht zu werden.
Um den Wohnraumbedarf von jungen Menschen, insbesondere Auszubildenden und Studierenden, zu decken, sollen die Mittel für Junges Wohnen verdoppelt werden, um weiter kleinen Wohnraum und Wohngemeinschaften zu fördern. Dies ermöglicht eine schnellere und effektivere Schaffung von Wohnraum, der auf die Bedürfnisse dieser Zielgruppe zugeschnitten ist.
Die Bereitstellung von Mitteln für barrierefreies und altersgerechtes Wohnen ist entscheidend, um die Lebensqualität älterer Menschen zu sichern und ihnen ein selbstbestimmtes Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen. Wir fordern, dass die Stadt entsprechende Mittel bereitstellt und Projekte zur Schaffung solchen Wohnraums priorisiert.
Um die Umsetzung bewilligter Projekte zu beschleunigen, sollen die finanziellen Mittel, die für die Projekte benötigt werden, schnell und unkompliziert zur Verfügung gestellt werden.. Dies ist notwendig, um Verzögerungen zu vermeiden und die Planungssicherheit für Investoren und Wohnungsbaugesellschaften zu erhöhen.
Um den Wohnraum für Auszubildende und Studierende weiter zu sichern, fordern wir die Öffnung der Förderbestimmungen für den Belegungsankauf von Wohnraum für diese Zielgruppen. Dies stellt sicher, dass die „WG-Garantie“ erreicht wird und ausreichend Wohnraum zur Verfügung steht.
Wir sehen die dringende Notwendigkeit, die Investitionen in den sozialen Wohnungsbau und die Förderung von Jungem Wohnen zu erhöhen, um den Herausforderungen des Wohnungsmarktes in München gerecht zu werden.