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27. Februar 2026

Für mehr Sauberkeit auf Münchens Straßen: Mehr Mülleimer und digitale Füllstandsmelder an den Wertstoff-Containern

Überquellende Mülleimer sind vor allem bei schönem Wetter im gesamten Stadtgebiet ein Problem. In Bürgerversammlungen und Bezirksausschusssitzungen werden immer wieder Anträge für mehr Mülleimer mit größerem Fassungsvermögen gestellt, auch die CSU/FW-Fraktion hat im Stadtrat etliche Initiativen dazu gestartet. Da die Situation immer noch nicht zufriedenstellend gelöst ist, wird heute erneut beantragt, die Anzahl der Mülleimer in München deutlich zu erhöhen und diese häufiger zu leeren. Darüber hinaus stellt die CSU/FW-Fraktion eine Anfrage zum Thema digitale Füllstandsmelder an Wertstoffcontainern, da die Ergebnisse eines Testversuchs bislang nicht vorliegen.

Digitale Füllstandsmelder an Wertstoffcontainern hatte die CSU-Fraktion bereits vor Jahren beantragt. Im März 2020 hieß es in der Antwort des Kommunalreferats, dass die privaten Entsorgungsunternehmen selbst diese Sensoren anbringen müssten, dass der Abfallwirtschaftsbetrieb AWM sie aber an 30 Altkleidercontainern testen wolle. Die CSU/FW-Fraktion möchte wissen, was daraus geworden ist und ob auf die privaten Entsorger hingewirkt wurde, die Sensoren ebenfalls zu testen.

Manuel Pretzl, Fraktionsvorsitzender: „Eigentlich ist die Sache mit den Mülleimern ganz einfach: Wer sofort einen findet, benutzt ihn auch. Je länger die Menschen ihren Müll auf der Straße mit sich rumtragen müssen, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er am Ende nicht in einem Mülleimer landet. Dass sich die Menschen eine sauberere Stadt wünschen, zeigen die vielen Bürgerschreiben und Anträge zum Thema Müll. Unser Ansatz ist daher klar: Wir brauchen mehr Mülleimer in der Stadt! In belebten Gebieten sollte immer ein Mülleimer in Sichtweite sein. Um das Chaos an den Wertstoffinseln zu beseitigen, wären Füllstandsmelder hilfreich, die digital Alarm schlagen, wenn ein Container bald voll ist. Dann kann er auch außerhalb des normalen Turnus geleert werden. Wir möchten wissen, welche Erkenntnisse Kommunalreferat, AWM und die privaten Entsorger dazu gesammelt haben.“

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