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3. September 2026

Fuß- und Radwegbrücke am Giesinger Berg: Jetzt Fördermittel nutzen und endlich bauen!

Seit Jahren wird die Fuß- und Radwegbrücke am Giesinger Berg diskutiert und geprüft – nur gebaut wurde sie bis heute nicht. Dabei wird die Errichtung der Brücke seit vielen Jahren von praktisch allen großen Parteien und der örtlichen Bürgerschaft gefordert. Die CSU-Stadtratsfraktion fordert die Landeshauptstadt deshalb zum wiederholten Male dazu auf, die Brücke jetzt mithilfe von Fördermitteln aus dem Sondervermögen des Bundes für Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) zu realisieren.

Die Fuß- und Radwegbrücke am Giesinger Berg ist von großer Bedeutung für den Verkehr im Stadtteil: Durch die Querung kann eine wichtige Lücke im Münchner Fuß- und Radwegenetz geschlossen und eine Verbindung vom Stadtrand über Giesing bis zum Gasteig geschaffen werden. Dennoch kam es nie zu einer baulichen Umsetzung des Projektes. So hatte die CSU-Stadtratsfraktion bereits im März 2016 gefordert, die Fördermöglichkeiten des Bundes auszuschöpfen, um das kurz zuvor im Planungsausschuss beschlossene „Leuchtturmprojekt“ schnellstmöglich zu realisieren. Zudem wurde die Verwaltung aufgefordert, alle Vorbereitungen zu treffen, um auch unabhängig von der Förderung des Bundes mit dem Bau beginnen zu können. Während zwischenzeitlich Unsummen städtischer Finanzen in den Bau von Radwegen in der Innenstadt geflossen sind – allein für die Umgestaltung der Lindwurmstraße sind Kosten von circa 19,4 Millionen entstanden – wurde die für Giesing wichtige Fuß- und Radwegbrücke immer wieder aufgeschoben. Inzwischen wird ein Bau mit Verweis auf die städtischen Finanzen abgelehnt.

Das SVIK des Bundes ermöglicht über die dazugehörige Kommunalrichtlinie eine Förderung für Maßnahmen des Radwegebaus in Höhe von bis zu 50 Prozent und eröffnet damit nun vollkommen neue Perspektiven. Die CSU-Fraktion fordert deshalb in einem Antrag, dass die Landeshauptstadt die maximal mögliche Fördersumme beantragt und die verbleibenden, dadurch deutlich geringeren Kosten übernimmt, um die Fuß- und Radwegbrücke am Giesinger Berg errichten zu können.

Manuel Pretzl, Fraktionsvorsitzender: „Die Fuß- und Radwegbrücke am Giesinger Berg droht zur unendlichen Geschichte zu werden! Während die Stadt in den Innenstadtvierteln einen teuren Radweg nach dem anderen baut, werden die Stadtrandgebiete im Stich gelassen – vom vollkommen unnötigen Umbau der St.-Magnus-Straße einmal abgesehen. Statt die verkehrlich sinnvolle Querung am Giesinger Berg zu realisieren, leistet sich die Stadt lieber den Umbau der Lindwurmstraße für mehr als 19 Millionen Euro. Jetzt bietet sich durch die neuen Fördermöglichkeiten des Bundes die Möglichkeit, das Projekt trotz der angespannten Haushaltslage endlich zu verwirklichen. Die Stadt muss diese Chance nutzen und die maximal mögliche Förderung beantragen. Nach Jahren des Prüfens und Diskutierens muss die Brücke jetzt endlich gebaut werden!“

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