Anträge
24. Juni 2026

Gemeinschaftlicher Stromspeicher für Wohnquartiere

Die Landeshauptstadt München (LHM) nimmt Kontakt zur Technischen Hochschule (TH) Köln auf und prüft nach der finalen wissenschaftlichen Auswertung des dortigen Projektes „Quartierspeicher für eine Klimaschutzsiedlung“ (Projektnummer 38717/01), ob solche Quartierspeicher in Neubaugebieten künftig auch für die LHM eine Option sein könnten, beziehungsweise wie die Rahmenbedingungen modifiziert werden müssten, um Quartierspeicher bei der LHM nutzen zu können.

Begründung

Um den in Photovoltaikanlagen erzeugten Strom bestmöglich nutzen zu können und zugleich die Stabilität der Stromnetze nicht zu gefährden, werden Stromspeicher benötigt. „Die gemeinschaftliche Nutzung dieser technischen Anlagen in einem Quartierspeicher spart Ressourcen und Kosten, scheitert in der Praxis aber häufig noch an rechtlichen Hürden“, so die TH Köln[1].

Wie der Betrieb dieser Quartierspeicher in einem Neubaugebiet zum Vorteil aller gelingen kann, auf welche Weise er mit möglichst wenig technischem und administrativem Aufwand errichtet und betrieben werden kann, hat die TH Köln in einem interdisziplinären Projekt vom 01.02.2024 bis zum 31.01.2026 untersucht.

Sofern die Ergebnisse positiv ausgefallen oder nutzbar sind, sollte die LHM davon Gebrauch machen.

[1] https://www.th-koeln.de/hochschule/quartierspeicher-fuer-eine-klimaschutzsiedlung_111329.php

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