Pressemitteilungen
11. Mai 2021

Gewalt gegen Polizisten im Englischen Garten: Wo bleibt die Solidarität der Stadtspitze mit den Einsatzkräften?

Flaschenwürfe gegen Einsatzkräfte, 19 verletze Beamte: Die Angriffe gegen die Polizei am vergangenen Samstag im Englischen Garten sind erschreckend. Laut den Schilderungen des Präsidiums wollten die Beamten eine Schlägerei schlichten, der eine Sexualstraftat gegen eine 14-Jährige vorausgegangen war. Daraufhin haben sich umstehende Personen gegen die Einsatzkräfte solidarisiert.

Der Vorfall wird für alle Parkbesucher sichtbare Konsequenzen haben: Laut Polizei wird die Präsenz im Englischen Garten erhöht. Vor diesem Hintergrund drängt sich die Frage auf: Wo bleibt die Solidarität der Stadt mit den Einsatzkräften? Die CSU-Stadtratsfraktion verurteilt den Gewaltausbruch aufs Schärfste und fordert auch die Stadtspitze auf, sich klar gegen Angriffe auf Polizeibeamte zu stellen. Es wird beantragt, in der nächsten Vollversammlung des Stadtrats eine Resolution als Zeichen der Solidarität mit den Beamten zu verabschieden. Darüber hinaus wird der Oberbürgermeister aufgefordert, Gewalt gegen Einsatzkräfte öffentlich zu verurteilen und den Polizisten seine Unterstützung auszudrücken.

Manuel Pretzl, Fraktionsvorsitzender: „Gewalt gegen Einsatzkräfte der Polizei betrifft uns alle. Polizisten schützen uns im Alltag vor Gefahren, so wie sie auch am Samstag eine Sexualstraftat aufklären wollten. Dass in so einer Situation Personen auf die Einsatzkräfte losgehen, macht mich fassungslos. Die CSU-Stadtratsfraktion wünscht den verletzten Beamten eine schnelle Genesung. Doch gute Wünsche reichen nicht aus: Die Stadtspitze muss sich hier klar an die Seite der Polizei stellen und ihre Solidarität ausdrücken. Es kann nicht sein, dass der OB zu solchen Vorfällen in seiner Stadt schweigt. Wir beantragen darüber hinaus eine Resolution des Stadtrats als Zeichen der Ablehnung jeglicher Gewalt gegen Einsatzkräfte. Körperliche Angriffe auf Polizisten dürfen von der Politik nicht einfach so hingenommen werden.“

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