Günstiger und schneller bauen: CSU-Fraktion fordert transparente Bilanz der Interfraktionellen Arbeitskreise zur Einsparung bei Bauprojekten
Um Standards und Kosten bei Schul- und Kitabau, städtischen Bauprojekten sowie im Wohnungsbau zu reduzieren, wurden in den Interfraktionellen Arbeitskreisen (IFAKs) Einsparvorschläge erarbeitet. Die Ergebnisse hat der Münchner Stadtrat vor knapp eineinhalb Jahren mit großer Mehrheit beschlossen. Nun soll die Verwaltung transparent darlegen, welche Vorschläge der IFAKs bisher umgesetzt wurden, welche Einsparungen erzielt werden konnten und warum angekündigte Berichte bislang ausstehen. Das fordert die CSU-Stadtratsfraktion mit einem Antrag.
Bereits im April 2025 hat der Stadtrat mit großer Mehrheit in der Vollversammlung die Beschlüsse zu den so genannten IFAKs gefasst. Bislang liegt dem Stadtrat aber noch keine Bilanz zu den erarbeiteten Maßnahmen sowie deren Auswirkungen auf den städtischen Haushalt vor. Von den städtischen Referaten angekündigte Berichte stehen ebenfalls bislang aus. Die CSU-Fraktion im Münchner Rathaus fordert die Verwaltung deshalb jetzt dazu auf, konkret Bilanz zu ziehen: Welche Maßnahmen wurden umgesetzt, welche Kosten- und Zeiteffekte konnten erreicht werden und welche Auswirkungen ergeben sich für den städtischen Haushalt und das Mehrjahresinvestitionsprogramm?
Ebenso soll transparent dargestellt werden, welche Maßnahmen bislang nicht umgesetzt werden konnten und aus welchen Gründen. Nach rund anderthalb Jahren sollte eine erste belastbare Bewertung möglich sein – insbesondere auch dazu, welche der beschlossenen Maßnahmen sich tatsächlich als wirksam und praxistauglich erwiesen haben.