Gynäkologische Ambulanz für mobilitätseingeschränkte Frauen muss erhalten bleiben: CSU hakt heute im Gesundheitsausschuss nach
Seit fünf Jahren bietet die Stadt im Gesundheitsreferat eine gynäkologische Sprechstunde für mobilitätseingeschränkte Mädchen und Frauen an – nun steht dieses wichtige Angebot aus finanziellen Gründen auf der Kippe. Die CSU-Stadtratsfraktion hat den Erhalt beantragt und hakt heute im Gesundheitsausschuss nach, welche Pläne es dafür gibt. Anlass ist ein geplanter Redebeitrag des Behindertenbeirats zu diesem Thema im Rahmen einer Beschlussvorlage zum Abbau von Barrieren im Parteiverkehr im Gesundheitsreferat.
Die gynäkologische Sprechstunde bietet mobilitätseingeschränkten Mädchen und Frauen ein geschütztes Umfeld sowie auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Behandlungsräume. Die Einführung der Sprechstunde war Teil des ersten Aktionsplans der Landeshauptstadt zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Beim letzten Beschluss im Jahr 2024 hatte der Stadtrat für die Fortführung 26.000 Euro im Jahr bewilligt. Doch eine erneute Fortsetzung ist derzeit nicht gesichert, weil die Stadtkämmerei die vom Gesundheitsreferat beantragten Gelder im kommenden Haushalt nicht bewilligt hat. Dem Vernehmen nach wären erneut einige zehntausend Euro pro Jahr notwendig, um das Angebot aufrecht zu erhalten.
Die CSU-Stadtratsfraktion hat den Erhalt der Ambulanz am 18. August beantragt und möchte hierzu heute im Ausschuss eine entsprechende Auskunft erhalten.