Anträge
24. Juli 2026

Hitzeschutzmaßnahmen der LHM in einem Hitzeaktionsplan bündeln

Die Landeshauptstadt München (LHM) wird aufgefordert, alle derzeit schon laufenden Maßnahmen zum Hitzeschutz in einem gesamtstädtischen Hitzeaktionsplan zu bündeln und diesen für die Öffentlichkeit auch unter diesem Namen niederschwellig zugänglich zu machen.

Wenn bei der Bündelung fehlende Aspekte des Hitzeschutzes sichtbar werden, werden diese im Plan und in der Durchführung ergänzt. Gegebenenfalls sind auch Hitzeschutzpläne anderer Kommunen hinzuzuziehen.

Ein besonderes Augenmerk soll auf den Hitzeschutz in Schulen, Kitas, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern gelegt werden.

Begründung

Die LHM war im Bereich Hitzeschutz und Klimaanpassung schon sehr frühzeitig stark aktiv und entwickelt ihre Pläne dazu auch beständig weiter. So gibt es eine Fortschreibung des Klimaanpassungskonzeptes mit verschiedenen Maßnahmen im Bereich Gesundheit (u.a. „Informationsvermittlung und Beratung hinsichtlich baulicher und struktureller Anpassung für medizinische Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen“), einen städtischen Hitzeknigge, eine „Karte kühler Orte“, den Ausbau von Trinkbrunnen und viele weitere Maßnahmen. Die CSU-Stadtratsfraktion würdigt dieses Engagement explizit.

Bisher entsteht jedoch der Eindruck, dass man sich die Informationen von verschiedenen Quellen in verschiedenen Referaten, auf verschiedenen Medien/Plattformen oder über verschiedene Adressatenkreise besorgen muss. Eine Bündelung in einem auch so beworbenen Hitzeaktionsplan wäre sinnvoll, zumal bei der Bündelung unter Umständen noch erkennbar wird, ob Aspekte bisher unberücksichtigt geblieben sind.

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