Anträge
13. August 2025

Ideenwettbewerb „Gemeinsam – nicht einsam“

Die Landeshauptstadt München (LHM) wird aufgefordert, einen Ideenwettbewerb mit dem Titel „Gemeinsam – nicht einsam“ in Kooperation mit den freien Trägern ins Leben zu rufen, um Konzepte und Projekte gegen Einsamkeit und soziale Isolation zu fördern.

Begründung

Einsamkeit ist ein wachsendes gesellschaftliches Problem, das Menschen aller Altersgruppen betrifft. Sie kann schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben, die sowohl psychische als auch physische Aspekte umfassen.

Um dem entgegenzuwirken, ist es wichtig, Initiativen zu fördern, die sowohl präventiv wirken als auch konkrete Wege aus der Einsamkeit aufzeigen. Der Ideenwettbewerb „Gemeinsam – nicht einsam“ soll dazu dienen, innovative und nachhaltige Konzepte zu entwickeln, die Betroffenen helfen, ihre Isolation zu überwinden und gesellschaftliche Teilhabe zu fördern.

Der Wettbewerb soll Bürger und Bürgerinnen, Schulen, Verbände, Initiativen und Vereine anregen, kreative Lösungen zur Bekämpfung von Einsamkeit zu entwickeln. Die eingereichten Projekte sollen die Nachbarschafts- und Gemeinschaftsbildung fördern, um soziale Kontakte zu stärken und ein unterstützendes Umfeld zu schaffen. Der Wettbewerb soll Raum für unterschiedliche Ansätze bieten, die von kulturellen, sozialen, sportlichen bis hin zu digitalen Lösungen reichen können. Die Ergebnisse des Wettbewerbs sollen in der Öffentlichkeit präsentiert werden, beispielsweise in der Rathausgalerie, um das Bewusstsein für das Thema Einsamkeit zu schärfen und weitere Engagements zu fördern.

Der Wettbewerb könnte in mehreren Phasen durchgeführt werden, beginnend mit einer Aufforderung zur Einreichung von Ideen, gefolgt von einer Auswahl der besten Konzepte durch eine Jury. Anschließend könnten die Gewinnerprojekte mit finanziellen Mitteln und Ressourcen unterstützt werden, um deren Umsetzung zu ermöglichen oder mit Einverständnis kommunal umgesetzt werden.

Der Ideenwettbewerb kann ein wichtiger Schritt sein, um der wachsenden Einsamkeit entgegenzuwirken. Er bietet eine Plattform, um kreative Lösungen zu entwickeln und die Gemeinschaft zu stärken. Fördermittel vom Bund sind entsprechend abzurufen. Ergänzend hierzu wird davon ausgegangen, dass benötigte Personal- und Sachmittel aus vorhanden Haushaltsmitteln des Sozialreferates finanziert werden.

 

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