Kini-Denkmal mit Videokamera überwachen und besser ausleuchten
Die Landeshauptstadt München stellt eine Videokamera zur Überwachung des König-Ludwig II Denkmals auf der Corneliusbrücke auf und leuchtet den Bereich besser aus.
Begründung
Gerade einmal eine Woche nach der Einweihung des Denkmals für König Ludwig II wurde dieses und die umliegenden, zum Ensemble gehörenden Steine, mit Sprühfarbe verschandelt. Dies ist angesichts der privaten Initiative zur Errichtung und deren Bemühungen der Finanzierung durch Spenden, ein Schlag ins Gesicht der Initiatoren. Die Initiatoren hatten bereits vor einiger Zeit eine Überwachung und bessere Beleuchtung gefordert.
Ersteres wurde aus angeblichen datenschutzrechtlichen Gründen abgelehnt. Die Kamera kann so ausgerichtet werden, dass die nur das Denkmal und die Rasenfläche darum abdeckt.
Zweiteres wurde vom RKU mit dem Argument abgelehnt, es störe den Fledermaus-Bestand. Das Vorgängerreferat RGU hatte aber beim Kulturstrand am Vater-Rhein-Brunnen keine Bedenken hinsichtlich eines Betriebs mit Beleuchtung über die Sommermonate und im Winter halten diese Fledermäuse bekanntermaßen Winterschlaf.