Mobile Phantom-Verkehrsschilder in der Altmühl- und der Pegnitzstraße
In der Altmühl- und Pegnitzstraße stehen seit mehreren Wochen eine ganze Reihe von mobilen Verkehrsschildern[1] herum, die offensichtlich keine Gültigkeit mehr haben (siehe umseitig), denn die ausgezeichneten Halteverbote sind gemäß Beschriftung seit annähernd zwei Monaten abgelaufen.
Die genannten Schilder stehen nicht nur ungerechtfertigt im öffentlichen Raum und versperren Gehwege, sondern sorgen bei den Verkehrsteilnehmern auch für zusätzliche Verwirrung, da das Schild „Halteverbot“ als solches zwar sofort wahrgenommen wird, die ausgezeichneten und längst abgelaufenen Zeiten der Gültigkeit jedoch erst auf den zweiten Blick.
Oberbürgermeister Reiter hat schon mehrfach auch öffentlich angekündigt, das Baustellen- und Verkehrsbehinderungschaos in München konsequent anzugehen und zu beseitigen.
Deshalb fragen wir den Oberbürgermeister:
- Für und durch wen/welche Baustelle wurden die abgebildeten Verkehrsschilder genehmigt?
- Falls es eine städtische Baustelle, oder eine Baustelle der Stadtwerke München war: Nimmt man dort die Aussagen des Herrn Oberbürgermeisters als Leiter der Stadtverwaltung bzw. Vorsitzender des Aufsichtsrats der SWM zum Thema Baustellen nicht wahr oder ernst?
- Wird der öffentliche Raum mittlerweile als Lagerplatz für nicht benötigte, mobile Verkehrsschilder missbraucht?
- Warum wurden die Verkehrsschilder fast zwei Monate nach Ablauf der ausgezeichneten Halteverbote noch nicht entfernt?
- Wann werden die Worte des Oberbürgermeisters von seiner eigenen Verwaltung und seitens der SWM endlich ernst genommen?
- Was gedenkt die Landeshauptstadt München zu tun, um die funktionslosen Verkehrsschilder baldmöglichst zu entfernen, oder entfernen zu lassen?
[1] N.B.: Damit sind nicht die in der Servicekarte Baustellen des Mobilitätsreferates in der Altmühlstraße verzeichneten Halteverbote gemeint, die noch 31.12.2025 angekündigt sind.