München prüft Übernahme des KI-Baum-Checks
Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt München (LHM) prüft, ob die derzeit beispielsweise in der Stadt Amberg durchgeführte, KI-gestützte Laser-Baumvermessung[1] auch für die LHM von Vorteil ist und beispielsweise zur Schaffung von besserem Mikroklima auf bisher wenig verschattetem Raum genutzt werden kann.
Sollte die Prüfung positiv ausfallen und die Nutzung finanzierbar sein, sind erste Pilotprojekte der KI-gestützten Laser-Baumvermessung durchzuführen.
Begründung
In Amberg ist derzeit ein Laserscanner unterwegs, der 3D-Abbilder der dortigen rund 9.000 Stadtbäume erfasst. Dabei werden beispielsweise Höhe, Position (Koordinaten), Stammdurchmesser und Äste erfasst. Es ist damit sogar möglich, einzelne abgestorbene Äste zum Beispiel für eine sehr viel effizientere Baumpflege durch die Stadtverwaltung zu identifizieren.
Mit den gewonnenen Daten kann dann anschließend errechnet werden, welche Blattfläche beziehungsweise Schattenfläche die Bäume haben oder wie viel ein Baum seine Umgebung abkühlt. Diese Berechnung können dann, wo finanzierbar und möglich, unter anderem für eine klimaresilientere Platzgestaltung genutzt werden.
[1] https://www.joyn.de/play/clip/baeume-im-ki-check-laser-scannt-9000-stadtbaeume-in-amberg