Pressemitteilungen
13. Juli 2026

Münchenstift bekommt einen Empathie-Roboter: CSU-Idee gegen Einsamkeit im Alter wird umgesetzt

Er kann plaudern, Witze erzählen, kennt Rezepte und Geschichten: „Navel“, ein Empathie-Roboter für Alten- und Pflegeheime. Im Dezember hatte die CSU-Fraktion beantragt, dass der kleine Roboter testweise in den Seniorenheimen von Münchenstift zum Einsatz kommen soll. Jetzt die gute Nachricht: Die Idee wird umgesetzt und „Navel“ darf bald im Münchenstift einziehen. 

Wie das Sozialreferat in der Antwort auf den CSU-Antrag mitteilt, soll der Empathie-Roboter geleast werden. Das soll einen Austausch ermöglichen, wenn sich die Technik weiter verbessert. Schon jetzt kann „Navel“ die Bewohnerinnen und Bewohner in den Heimen ansprechen, sich ihre Namen und Geschichten merken, mit ihnen plaudern und so ihre Kommunikation und Stimmung anregen. Andere Städte und Länder haben bereits gute Erfahrungen mit Empathie-Robotern gemacht. Die Leasingkosten von 40.000 Euro werden durch die Stiftungsverwaltung und die München Stift GmbH getragen.

 

Alexandra Gaßmann, Stadträtin und sozialpolitische Fraktionssprecherin: „Der Empathie-Roboter hat immer gute Laune und unendlich viel Zeit – so einen Mitbewohner hätte doch jeder gerne. Wir freuen uns sehr, dass unser Vorschlag umgesetzt wird. Viele Seniorinnen und Senioren in Pflegeheimen fühlen sich einsam. Das menschliche Personal ist durch einen Roboter natürlich nicht zu ersetzen, aber für einen längeren sozialen Austausch fehlt den Pflegerinnen und Pflegern in ihrem stressigen Alltag oft schlicht die Zeit. Hier kommt der Roboter „Navel“ ins Spiel. Er kann mit den Bewohnern plaudern, ihre Sinne anregen und für gute Laune sorgen. Es gibt erste Studien, die zeigen, dass der Roboter positiv gegen Demenz wirkt. Wir haben uns den Roboter bei uns in der Fraktion vorführen lassen und waren begeistert, wie gut er mit Menschen interagieren kann. Eine tolle Ergänzung für die so wichtige Arbeit unsere Pflegekräfte!“ 

Teilen
nach oben