MyRadl: Verkehrssicherheit erhöhen, Mängelbeseitigung verbessern
Die Landeshauptstadt München wird aufgefordert, gemeinsam mit der MVG die Mängelmeldung bei MyRadl nutzerfreundlicher zu gestalten. Hierzu soll nach Beendigung einer Fahrt in der MyRadl-App automatisch eine kurze Abfrage zum Zustand des genutzten Fahrrads erscheinen. Festgestellte technische oder sicherheitsrelevante Mängel sollen mit wenigen Klicks unmittelbar gemeldet werden können. Zudem soll geprüft werden, ob für die Abgabe einer solchen Zustandsmeldung ein geeigneter Anreiz, beispielsweise in Form zusätzlicher Freiminuten, geschaffen werden kann. Die bestehende Regelung der ersten 30 kostenlosen Nutzungsminuten soll unverändert erhalten bleiben.
Begründung
MyRadl ist ein wichtiger Bestandteil des Münchner Mobilitätsangebots. Voraussetzung für ein attraktives und verlässliches Mietradsystem sind jedoch funktionierende und verkehrssichere Fahrräder.
Bereits heute können Nutzer Mängel melden. Die entsprechende Abfrage erfolgt jedoch nicht automatisch nach jeder Fahrt, sondern muss gesondert aufgerufen werden. Dadurch besteht die Gefahr, dass technische Defekte nicht oder erst verspätet gemeldet werden.
Eine kurze, automatisch nach Fahrtende eingeblendete Zustandsabfrage würde die Meldung von Defekten erheblich vereinfachen. Typische Mängel – etwa an Bremsen, Beleuchtung, Gangschaltung oder Reifen – könnten schneller erfasst und die betroffenen Fahrräder gezielt überprüft und repariert werden. Dies verbessert die Verkehrssicherheit, erhöht die Verfügbarkeit funktionierender Fahrräder und stärkt insgesamt die Qualität und Attraktivität von MyRadl.
Ein zusätzlicher Anreiz kann dazu beitragen, die Rückmeldequote weiter zu erhöhen. Die für die Attraktivität des Angebots wichtigen ersten 30 kostenlosen Nutzungsminuten bleiben davon unberührt.