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11. November 2025

Nach deutlichem Bürgerentscheid pro Olympia: SEM Nordost sofort beenden!

München will Olympische und Paralympische Sommerspiele, das hat der Bürgerentscheid mit 66,4 Prozent Zustimmung deutlich gezeigt. Zum Bewerbungskonzept gehört ein Olympisches Dorf im Münchner Nordosten – in einem Gebiet, in dem Bauplanungen durch die städtebauliche Entwicklungsmaßnahme (SEM) enorm erschwert sind. Die CSU/FW-Fraktion beantragt daher erneut, die umstrittene und bislang ergebnislose SEM endlich zu beenden und damit das Bürgervotum ernst zu nehmen.

Die SEM Nordost für ein neues Wohngebiet auf einem 600 Hektar großen Gebiet zwischen Daglfing, Englschalking und Johanneskirchen ist seit dem Jahr 2008 in Planung, hat aber nach nunmehr 17 Jahren noch keine einzige neue Wohnung oder auch nur die konkrete Aussicht darauf hervorgebracht. Der Stadt fehlen immer noch relevante Grundstücke, deren Eigentümer – auch aufgrund des bisherigen Verhaltens seitens der Stadt – nicht mehr verhandlungsbereit sind. Mit einem Ende der SEM wäre der Weg für einen Neustart in den Gesprächen mit den Grundstückseigentümern frei. Es könnten zielgerichtete und mit den Eigentümern auf Augenhöhe verhandelte Bebauungspläne erstellt werden, die dann auch wesentlich schneller umsetzbar wären als die Mammutplanung eines SEM-Gebiets.

 

Manuel Pretzl, Fraktionsvorsitzender: „Das Olympische Dorf bringt München rund 4000 Wohnungen für mehr als 10.000 Menschen. Viele der Wohnungen werden barrierefrei sein. Was für eine Erleichterung für den Münchner Wohnungsmarkt! Der positive Bürgerentscheid zeigt, dass eine Mehrheit der Münchnerinnen und Münchner hinter den Plänen steht. Um baldmöglichst in die Umsetzung einsteigen zu können, muss die SEM Nordost umgehend beendet werden. Wir fordern das bereits seit Jahren, weil die SEM offensichtlich nicht geeignet ist, Wohnraum zu schaffen. Deshalb gehört auch die SEM Nord sofort beendet. Die Stadt sollte sich ehrlich machen und erkennen, dass diese Maßnahme in München gescheitert ist.“

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