Sachstand beim Eisbach-Surfen II
Das Baureferat der Landeshauptstadt München (LHM) hat auf Nachfrage der Abendzeitung
bestätigt, dass es seit Juni einen externen Dienstleister mit der „Einhaltung der geltenden
Sicherheitsregeln“ beauftragt hat.
Angesichts des furchtbaren Unglücksfalles vom April begrüßt die Stadtratsfraktion CSU mit Freie
Wähler grundsätzlich alle Maßnahmen, die die Sicherheit der Surferinnen und Surfer vor Ort
verbessern. Die Beauftragung eines externen Sicherheitsdienstes, der das Geschehen
beobachtet, ist offensichtlich jedoch ein sehr öffentlichkeitswirksamer Schritt.
Vor diesem Hintergrund frage ich den Oberbürgermeister:
1) Gab oder gibt es bei der LHM akute oder glaubhafte Hinweise, dass die geltenden
Sicherheitsregeln seitens der Surferinnen und Surfer nicht eingehalten werden?
2) Wie genau ist die Aufgabe des Sicherheitsdienstes definiert? Welche Befugnisse haben
diese im Falle eines Übertretens der geltenden Regeln?
3) Bis wann wird der externe Sicherheitsdienst noch an der Eisbachwelle eingesetzt
werden?
4) Welche Kosten hat der Einsatz der externen Sicherheitsdienstleister verursacht? Aus
welchem Budget wurden diese bezahlt?
5) Weiterhin zum Thema Sicherheit: Wurde am vom Baureferat neu installierten Lichtmast
auch eine Kamera installiert oder worum handelt es sich bei dem unterhalb der
Scheinwerfer montierten, domartigen Gegenstand?
https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/surfer-sauer-hat-die-stadt-die-eisbachwellezerstoert-art-109075