Sicherheit für Radfahrer am Goetheplatz verbessern
Seit dem Umbau des Nordteils der Lindwurmstraße wird der Radverkehr Richtung Norden ab etwa der Lindwurmstraße 77 auf der ehemaligen Fahrbahn geführt. Die Bushaltestelle Goetheplatz, die üblicherweise von den Linien N40, N41 und N45, also nur nachts angefahren wird[1], blieb bestehen. Die Busse müssen also über den Radfahrstreifen die Haltestelle anfahren. Durch den Schienenersatzverkehr aufgrund der Sperrung der Linien U3/U6 zwischen Implerstraße und Sendlinger Tor, die phasenweise bis Mitte 2027[2] anhalten soll, hat das Busverkehrsaufkommen allerdings auch tagsüber deutlich zugenommen. Es kommt daher sehr viel häufiger als vermutlich ursprünglich angenommen, zu Konflikten zwischen dem ÖPNV und dem Radverkehr.
Daher frage ich den Oberbürgermeister:
- Wie bewertet die Verwaltung die Situation vor Ort?
- Besteht die Möglichkeit den Konfliktbereich kurzfristig, beispielsweise durch veränderte Führung des Radverkehrs auf dem ehemaligen Radweg und einer späteren Führung auf den neuen Radfahrstreifen oder aber eine Verlagerung der Bushaltestelle auf die Südseite des Goetheplatzes (bspw. Höhe Lindwurmstraße 87), zu entschärfen?
[1] https://www.mvg.de/dam/jcr:5126b1a4-7a8d-476f-be80-ca8e7b62d769/A4-Nachtnetz-2026-Web.pdf
[2] https://www.muenchen.de/verkehr/aktuell/u3-und-u6-sperrungen-und-ersatzverkehr-so-kommt-ihr-ans-ziel