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16. Juli 2026

Stillstand bei der Baustelle auf der Hackerbrücke

Die Abendzeitung (AZ) berichtete am 14.07.2026 über die aktuelle Baustelle auf der Hackerbrücke[1], die zu einer weiteren Staufalle in München geworden sei, „wo sich die Autos an Tagen mit großem Verkehrsaufkommen schon mal bis zur Bayerstraße stauen können“. Darüber hinaus beschreibt die AZ in dem Bericht, dass sich ein „grünlich-gelber Tümpel gebildet“ habe, in dem ein umgekipptes Absperrgitter liege. Bauarbeiter sehe man hingegen nicht.

Zwei Tage später, am 16.07.2026, berichtete die AZ dann, dass das Baureferat die Baustelle nun abbauen und im Oktober wieder aufbauen wolle – dann aber wohl größer[2]. Hintergrund: Es sollte eine schadstofftechnische Probesanierung stattfinden, dafür sei aber eine größere Fläche erforderlich. Daher müsse im Herbst ein erneuter Versuch erfolgen.

Die CSU-Stadtratsfraktion unterstützt die notwendigen Sanierungsarbeiten an der Hackerbrücke generell. Die geschilderten Abläufe werfen allerdings etliche Fragen auf.

Vor diesem Hintergrund frage ich den Oberbürgermeister:

  1. Wie lange war die aktuelle Baustelle an der Hackerbrücke eingerichtet? Wie lange haben in der Baustelle tatsächlich Arbeiten stattgefunden?
  2. Welche Arbeiten haben in diesem Zeitraum stattgefunden?
  3. Warum lag die Baustelle augenscheinlich längere Zeit brach, sodass sich ein Tümpel bilden konnte, in dem ein Absperrgitter schwamm?
  4. Seit wann war dem Baureferat bekannt, dass die Baustelle für den ursprünglichen Zweck der Beprobung nicht zweckdienlich war – sprich, dass die Öffnung nicht groß genug war?
  5. Woran lag es, dass die Öffnung nicht groß genug geplant und hergestellt wurde?
  6. Wieso wurde die Baustelle nicht sofort wieder zurückgebaut, nachdem klar war, dass die Beprobung nicht erfolgen kann?
  7. Wieso konnte das Loch nicht im Zuge der jetzigen Baustelle vergrößert und die Beprobung wie geplant durchgeführt werden?
  8. Ist es zutreffend, dass die Baustelle nun zunächst zurückgebaut und dann im Oktober wieder aufgebaut werden muss?
  9. Welche Einschränkungen werden für die Verkehrsteilnehmer auf der Hackerbrücke durch die erneute Baustelleneinrichtung entstehen und wie lange werden diese andauern? Bitte aufschlüsseln nach Fußgängern, Auto- und Radfahrern.
  10. Wird die Asphaltdecke nun zunächst geschlossen und dann wieder aufgerissen? Wenn ja, was kostet das?
  11. Welche (Mehr)kosten entstehen darüber hinaus durch die doppelte Einrichtung und den doppelten Abbau der Baustelle?
  12. Angesichts der derzeit sowieso schon geplagten Münchner Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer: Würde das Baureferat widersprechen, dass die Abläufe rund um diese Baustelle zum Verdruss der Straßennutzer beitragen können?

[1] https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/verkehrsaerger-an-der-hackerbruecke-akute-verstopfung-wegen-baustelle-art-1143960

[2] https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/baustellen-aerger-an-der-hackerbruecke-csu-hat-fragen-art-1144489

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