Keine Chance dem „Loverboy“
Der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München wird aufgefordert, die Aufklärungs- und Präventionsarbeit von Jugendlichen über die Anbahnungsmethoden von Zuhältern zur sexuellen Ausbeutung an weiterführenden Schulen und medienwirksamen Kampagnen zu etablieren bzw. auszubauen.
Begründung
Mit perfiden Methoden können junge Menschen manipuliert und zur Zwangssituationen genötigt werden. Mit der so genannten Loverboy-Methode oder Online-Kontaktanbahnungen wird die Unerfahrenheit und Unwissenheit ausgenutzt, mit schweren psychischen und physischen Folgen. Um dem vorzubeugen ist Aufklärung und Prävention der beste Schutz vor dieser Gefahr. Um einen großen Kreis an jungen Menschen zu erreichen kann dies im Rahmen des Schulunterrichts
eingebaut werden. Erfahrungsberichte von Betroffenen, Beratungsstellen oder Polizei sind hierbei eine gute Ergänzung. Des Weiteren sind Kampagnen im öffentlichen Raum mit Kontaktdaten zu Hilfsorganisationen eine Möglichkeit zur Bekanntmachung.
Hier besteht auch die Gelegenheit, Gesetzeshüter als Freund und nicht als Feind wahrzunehmen. Eine große Macht der Kriminellen ist das Erzeugen von Angst vor der Staatsgewalt. Diese Waffe gilt es zu entschärfen.