Anträge
16. Januar 2026

Einführung einer bundeseinheitlichen Pflegefachassistenzausbildung – Auswirkungen auf MüK und Münchenstift

Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt München wird gebeten darzustellen, wie sich die von Bundestag und Bundesrat kürzlich beschlossene Einführung einer bundeseinheitlichen Pflegefachassistenzausbildung, die am 01.01.2027 bundesweit beginnen soll, auf die Personalsituation in der Pflege in München, insbesondere bei städtischen Einrichtungen wie der München Klinik gGmbH oder auch der Münchenstift, auswirkt.

Dabei soll unter anderem dargestellt werden, ob und wie man städtischerseits bereits auf die Umstellung vorbereitet ist und wie sich die Neuregelung auf die Qualität der Pflege und Verfügbarkeit von Pflegepersonal auswirken könnte.

Begründung

„Der Bundestag hat am Donnerstag, 9. Oktober 2025, nach halbstündiger Aussprache den Gesetzentwurf der Bundesregierung „über die Einführung einer bundeseinheitlichen Pflegefachassistenzausbildung“ […] angenommen. […] Mit dem Gesetzentwurf soll ein eigenständiges und bundesweit einheitliches Berufsbild geschaffen werden. […]. Die Reform soll dazu beitragen, zusätzliche Fachkräfte für die Pflege zu gewinnen. Zudem soll künftig auch die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse erleichtert werden“, so die Website des Deutschen Bundestages[1].

Der Beruf der Pflegefachassistenz wird durch das Gesetz zudem deutlich attraktiver und der Einstig in die Pflegeberufe wird insgesamt erleichtert. Insbesondere kommunal getragene Krankenhäuser erhalten damit künftig hoffentlich erleichterte Möglichkeiten bei der Personalgewinnung im Pflegebereich.

[1] https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2025/kw41-de-pflegefachassistenz-1111790?utm_source=chatgpt.com

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