Anträge
19. Februar 2026

Drogenkonsumräume – Entlastung des öffentlichen Raums durch Reduktion des sichtbaren Konsums

Die Stadtverwaltung wird im Rahmen eines Prüfauftrages gebeten zu untersuchen, inwiefern Drogenkonsumräume zur Entlastung des öffentlichen Raums und zur Stärkung des Sicherheitsgefühls der Münchner Stadtbevölkerung beitragen könnten. Dabei soll untersucht werden, ob und wie Drogenkonsumräume in München als Modellversuch bzw. Pilotprojekt in einem eng begrenzten Rahmen realisiert werden könnten. Dabei sollen auch umfassend Erkenntnisse aus anderen Kommunen wie Frankfurt am Main oder Köln herangezogen werden.

Begründung

Der Konsum von Drogen im öffentlichen Raum, insbesondere in Bereichen wie dem Alten Botanischen Garten oder dem Nussbaumpark, trägt erheblich zu einem verminderten Sicherheitsgefühl unter den Münchner Bürgerinnen und Bürgern bei. Drogenkonsumräume in einem sehr begrenzten Rahmen könnten einen Teilaspekt für eine Lösung dieses Problem darstellen. Ein Modellversuch sowie vorab eine umfassende Prüfung aller Vor- und Nachteile auf wissenschaftlicher Basis könnte dem Stadtrat als Entscheidungsgrundlage dienen.

Sozialpädagogisches Personal in den Konsumräumen kann Suchterkrankten eine erste Beratung ermöglichen und den Zugang zu Gesundheitsleistungen und psychosozialen Angeboten niederschwellig ermöglichen. Dies kann einen ersten Schritt in Richtung Ausstieg aus dem Konsum und Integration in die Gesellschaft und Arbeitswelt fördern.

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