Auswirkungen steigender Fernwärmekosten auf München
In der Sendung Plusminus der ARD vom 08.04.2026[1] werden im Beitrag „Kosten für Fernwärme explodieren“ diverse Problematiken, die auf rapide steigende Fernwärmekosten zurückzuführen sind, angesprochen; unter anderem die stark ansteigende Preise für die Endkunden und auch die dadurch sinkende Rentabilität von Wohnungsbau. Da sich auch die Landeshauptstadt München das Ziel gesetzt hat, einen großen Teil der Bevölkerung über Fernwärme zu versorgen, stellen sich verschiedene Fragen.
Vor diesem Hintergrund fragen wir den Oberbürgermeister:
- Deutschlandweit ist der Fernwärmepreis von 2024 auf 2025 laut Plusminus um 13,2 Prozentpunkte angestiegen. Wie sehen diese Zahlen für die LHM bzw. die Stadtwerke München GmbH (SWM) für den gleichen Zeitraum aus?
- Mit welchen Preissteigerungen rechnen die SWM in diesem und den kommenden Jahren?
- Wie hoch ist jeweils der Grundkostenanteil und der Verbrauchskostenanteil bei den Preisen der SWM?
- Wie kann garantiert werden, dass der aktuelle und ggf. zukünftige Preisanstieg bei der Fernwärme der SWM sozialverträglich gestaltet wird?
- Sind der Stadtverwaltung Fälle bekannt, in denen (privater oder genossenschaftlicher) Wohnungsbau in München schwieriger wurde oder sogar ganz aufgegeben wurde, weil der Anschluss an die teurer werdende Fernwärme die Rentabilität des Projektes gefährdet hat?
[1] https://ndr-progressive.ard-mcdn.de/progressive/2026/0408/TV-20260408-2223-0500.hd.mp4