Digitales Demenzregister Bayern – Nutzen für München
Das Projekt Digitales Demenzregister Bayern (digiDEM) befasst sich mit der Versorgung von Menschen mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen (MCI) und Demenz und deren pflegenden An- und Zugehörigen. Das Projekt zielt laut Homepage darauf ab, „die Lebensbedingungen von Menschen mit MCI/Demenz und deren pflegenden An- und Zugehörigen in Bayern, insbesondere in den ländlichen Regionen, zu verbessern sowie die klinische Komplexität und den Langzeitverlauf demenzieller Erkrankungen besser zu verstehen.[1]“
Unseres Wissens ist das Zentrum für Akutgeriatrie und Frührehabilitation der München Klinik gGmbH (MüK) als Anlaufstelle nach dem Demenz-Screening bei digiDEM hinterlegt, ein digiDEM-Forschungspartner findet sich städtischerseits jedoch (Stand 01.04.2026) aktuell auf der Homepage nicht.
Vor dem Hintergrund der offensichtlichen Nützlichkeit des Projektes fragen wir den Oberbürgermeister:
- Wie eng ist die Zusammenarbeit der Landeshauptstadt München (LHM) bzw. der MüK mit dem Projekt digiDEM?
- Welche Erkenntnisse aus dem Projekt könnten für die LHM bzw. die MüK von Nutzen sein?
- Ist seitens der MüK geplant, zukünftig auch als Forschungspartner von digiDEM aktiv zu werden?
- Generell: Ist der LHM bekannt, wie viele Menschen jährlich in München mit der Diagnose MCI/Demenz konfrontiert werden? Gibt es Zahlen oder Ableitungen, wie viele Menschen MCI/Demenz haben, aber nicht diagnostiziert werden?
- Reichen nach Ansicht der LHM die Kapazitäten der Anlaufstellen nach dem Demenz-Screening in München für die Anzahl der Betroffenen aus?
- Welche Möglichkeiten hat die LHM bzw. die MüK, diese Kapazitäten zu erweitern oder nichtstädtische Anlaufstellen zu unterstützen?
- Wie viele Plätze zur Unterbringung von schwer an Demenz erkrankten Personen gibt es in München? Reichen diese nach Ansicht der Stadtverwaltung aus?
[1] https://digidem-bayern.de/was-ist-digidem-2/