Pressemitteilungen
27. Januar 2026

Alter Südfriedhof, Giesinger Bahnhof und Partnachplatz: CSU/FW-Fraktion fordert Maßnahmen gegen Ruhe- und Ordnungsstörungen

Immer wieder kommt es zu Beschwerden über besorgniserregende Zustände an öffentlichen Plätzen in München. In den vergangenen Wochen und Monaten mehrten sich bei der CSU/FW-Fraktion Negativ-Meldungen insbesondere über den Alten Südfriedhof, den Giesinger Bahnhof und den Partnachplatz. Mit zwei Anträgen und einer Anfrage fordert die Fraktion heute Maßnahmen für mehr Ruhe und Ordnung.

  •  Am Alten Südfriedhof haben sich offenbar mehrere Personen zum Schlafen niedergelassen; Anwohner berichten von Drogenkonsum, öffentlichem Urinieren neben den Grabstellen sowie Müllansammlungen. Bei einem Ortsbesuch waren zwei Zelte (eins davon niedergebrannt) sowie mehrere Isomatten und Matratzen sichtbar. Angesichts der historischen Bedeutung des Südfriedhofes und auch der namhaften Münchner Persönlichkeiten, die hier begraben liegen (u.a. Joseph von Fraunhofer, Leo von Klenze oder Wilhelm von Kaulbach), darf eine Verwahrlosung dieses Geländes nicht hingenommen werden. Die CSU/FW-Fraktion stellt daher eine Anfrage an die Stadtverwaltung mit dem Ziel, die Zustände aufzuklären und geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
  • Auch am Giesinger Bahnhof ist regelmäßig Drogenkonsum zu beobachten. Anwohner klagen über Lärm- und Geruchsbelästigung. Da diese Zustände bereits seit längerem andauern und auch die Besucher des Kulturzentrums betreffen, fordert die CSU/FW-Fraktion ein Alkohol- und Cannabisverbot vor dem Bahnhof, Überwachungskameras, mehr Präsenz von Sicherheitskräften (Polizei und KAD) sowie häufigere Reinigung der öffentlichen Flächen.
  • Lärm steht im Mittelpunkt der Problematik am Partnachplatz. Seit der Umgestaltung berichten Anwohner von einer Verschlechterung der Situation. Bis spät in die Nacht sei Alkoholkonsum und laute Musik üblich. Die CSU/FW-Fraktion beantragt daher, den Platz durch den KAD bestreifen zu lassen und auch das Allparteiliche Konfliktmanagement in München (AKIM) dort tätig werden zu lassen.

 

Manuel Pretzl, Fraktionsvorsitzender:Sauber, sicher, München – das muss endlich wieder an allen öffentlichen Plätzen gelten. Uns erreichen immer wieder Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern, die sich in ihrer Nachbarschaft nicht mehr sicher fühlen. Es darf nicht sein, dass Plätze wegen mangelnder Ordnung und Sauberkeit gemieden werden. Offener Drogenkonsum auf dem Friedhof oder vor einem Kulturzentrum ist nicht hinnehmbar. Wir fordern die Stadtspitze auf, das Problem ernst zu nehmen und die Sicherheit an diesen Plätzen zu erhöhen.“

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