Anfragen
19. Februar 2026

Auswirkungen der Cannabis-Teillegalisierung in München

Seit Inkrafttreten des „Gesetzes zum kontrollierten Umgang mit Cannabis und zur Änderung weiterer Vorschriften“ (CanG) am 1. April 2024 ist der Konsum sowie Genuss von Cannabis unter bestimmten Voraussetzungen legal. Eine Darstellung von eventuellen gesundheitlichen oder sonstigen Auswirkungen dieser Legalisierung auf die Landeshauptstadt München (LHM) ist, fast zwei Jahre nach deren Einführung, von allgemeinem Interesse.

Deshalb frage ich den Oberbürgermeister:

  • Welcher zusätzliche Aufwand und welche Mehrkosten, an Personal aber auch generell, sind der LHM aufgrund der Teillegalisierung von Cannabis für Präventions- und Bildungsangebote sowie weitere Maßnahmen entstanden?
  • Welcher zusätzliche Aufwand und welche Mehrkosten, an Personal aber auch generell, sind der LHM aufgrund erhöhten Kontrollaufwandes entstanden?
  • Wie viele Fälle von gesundheitlichen Problemen durch (übermäßigen) Cannabiskonsum sind bekannt bzw. können durch Abfrage ermittelt werden? Wie oft mussten Cannabiskonsumenten wegen des Konsums ambulant oder stationär behandelt werden? Wie viele davon waren Personen unter 18 Jahren?
  • Wie hat sich die Zahl jeglicher Gesetzesübertritte Jugendlicher, die im Zusammenhang mit Cannabiskonsum stehen, seit der Teillegalisierung entwickelt? Bitte die Zahlen für die einzelnen Monate seit April 2024 anführen.
  • Wie hat sich die Zahl der Straften und Ordnungswidrigkeiten in Zusammenhang mit Cannabiskonsum, außerhalb der durch das CanG erlaubten Fälle, insgesamt entwickelt? Bitte die Zahlen für die einzelnen Monate seit April 2024 anführen.
  • In wie vielen Fällen wurde Cannabis in Gegenwart von Jugendlichen konsumiert? In wie vielen Fällen wurde das Konsumverbot in Sichtweite von Schulen, Kinderspielplätzen, Kinder- und Jugendeinrichtungen oder Sportstätten unterlaufen?
  • Ist das Ziel des CanG, den Schwarzmarkt und die Drogenkriminalität zurückzudrängen, nach Ansicht der Stadtverwaltung erreicht worden?
  • Ist das Ziel des CanG, Jugendliche über die Risiken und Folgen des Cannabiskonsums aufzuklären und damit den Kinder- und Jugendschutz zu stärken, nach Ansicht der Stadtverwaltung erreicht worden?
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