Anträge
5. Februar 2026

Baustelleneinrichtungen unratsicher machen

Die Landeshauptstadt München (LHM) achtet in Zukunft darauf, ihre eigenen Baustelleneinrichtungen und die der Stadtwerke München (SWM) in Zukunft besser gegen Müll- und Unratansammlungen zu sichern. Dazu sollen die Baustelleneinrichtungen künftig dauerhaft und auch im laufenden Betrieb so aufgebaut sein, dass, wo sinnvoll möglich, mit den Absperrschranken, Zäunen etc. nur noch gerade Linien und Kanten gebildet werden. Ecken, Einbuchtungen und Biegungen, die womöglich zudem nicht einsehbar sind, sind bestmöglich zu vermeiden.

Bei der Genehmigung von privaten Baustelleneinrichtungen werden die Antragsteller ebenfalls drauf hingewiesen, so zu verfahren.

Die Umsetzung dieser wenig komplizierten und einfach durchzuführenden Ergänzung zum bisherigen Vorgehen sollte ohne großen bürokratischen Mehraufwand möglich sein.

Begründung

Abgelegene Ecken und Biegungen bei weitläufigeren Baustelleneinrichtungen sind größere Sammelstellen von Müll und Unrat – entweder weil der Abfall durch den Wind dorthin gepustet und nicht entfernt wird oder, leider häufiger, weil solche Bereiche von Menschen genutzt werden, um ihren Müll zu entsorgen. Durch Baustellenzäune nicht einsehbare Ecken werden, insbesondere in den sozialen Brennpunkten der Stadt, von manchen Menschen bedauerlicherweise auch dazu genutzt, dort ihre Ausscheidungen zu hinterlassen.

Das solche Bereiche auf die Passanten nicht gerade einladend oder sogar abschreckend wirken können, ist nicht von der Hand zu weisen. Eine dahingehend verbesserte Baustelleneinrichtung wäre dazu geeignet, das Problem zumindest anzugehen.

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