Bouldern in der Stadt: Unterführung am Oskar-von-Miller-Ring nutzen!

München will hoch hinaus: Bouldern hat sich in den letzten Jahren zum Trend entwickelt, und die Sportler suchen sich ihre Plätze längst fernab der Berge in Kletterhallen oder auf Boulder-Anlagen im Freien. Der Bedarf an kostenfreien Möglichkeiten ist dabei größer als das Angebot, obwohl sich Boulderwände im öffentlichen Raum vergleichsweise schnell und platzsparend realisieren lassen.

Die CSU-Stadtratsfraktion möchte die Sportart stärken und fordert die Stadtverwaltung auf, die Realisierung neuer Standorte zu unterstützen. Ganz konkret wird beantragt, die Unterführung am Oskar-von-Miller-Ring fürs Bouldern nutzbar zu machen. Sie wird laut Medienberichten nach der Sanierung des Altstadtrings nicht mehr benötigt.

Ulrike Grimm, Stadträtin und sportpolitische Sprecherin

„Mit einer Boulder-Wand wird aus der grauen Unterführung ein bunter Treffpunkt für Klettersportler. In einer urbanen Umgebung braucht es kreative Ideen, um den Sport in die Stadt zu integrieren. Die Unterführung einfach zuzuschütten wäre schade. Sie bietet Raum für Kletterrouten mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad und wäre auch für Kinder und Jugendliche geeignet. Kostenfreie Sportangebote im öffentlichen Raum stärken auch die soziale Gerechtigkeit. Andere Städte machen es vor: In Barcelona und im Hochjoch-Tunnel im Vorarlberg gibt es bereits vergleichbare Anlagen.“