CSU/FW-Fraktion kritisiert zögerliche Umsetzung des neuen Ladenschlussgesetzes in München
Die grün-rote Stadtregierung hat heute über die Umsetzung des neuen Bayerischen Ladenschlussgesetzes in München entschieden und bleibt mit der städtischen Verordnung hinter den Möglichkeiten zurück, die der Freistaat bietet: Statt acht langen Shoppingnächten an Werktagen pro Jahr werden in München nur vier festgelegt, statt vier verkaufsoffenen Sonntagen nur drei. Die CSU/FW-Fraktion kritisiert diese zögerliche Umsetzung der neuen Gesetzgebung.
Im heutigen Kreisverwaltungsausschuss hatte die CSU/FW-Fraktion mit einem Änderungsantrag gefordert, das neue Bayerische Ladenschlussgesetz voll auszuschöpfen und dem Einzelhandel damit die derzeit größtmögliche Liberalisierung bei ihren Öffnungen zu gewähren. Dies wurde vonseiten der grün-roten Stadtregierung abgelehnt. Die CSU/FW-Fraktion wird sich auf Landes- und Kommunalebene weiterhin für die Liberalisierung des Ladenschlusses einsetzen.