Der OB setzt sich ein: auskömmlichere DRG und PEPP-Pauschalen in der Kinder- und Jugendmedizin
Der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München (LHM) setzt sich auf Bundesebene dafür ein, dass die Diagnosis Related Groups (DRGs) und das PEPP-System (Pauschalierende Entgelte Psychiatrie und Psychosomatik) im Bereich der Kinder- und Jugendmedizin neu und für die Krankenhäuser auskömmlicher ausgestaltet werden.
Begründung
Die pauschalierte Vergütung (DRG und PEPP) reicht in der Kinder- und Jugendmedizin oft nicht aus, um den tatsächlichen Bedarf an Versorgung, Personal und Qualität zu decken, da Kinder und Jugendliche oft aufwendigere Diagnostik, mehr Betreuung und individuellere Therapien benötigen. Viele Einrichtungen arbeiten deshalb schon jetzt am wirtschaftlichen Limit oder darüber hinaus. Das kann zu Engpässen, Schließungen und langen Wartezeiten führen.
Um diesen Zustand zu verbessern, ist eine Neuausrichtung der pauschalierten Vergütung notwendig.