Pressemitteilungen
4. Dezember 2025

Ein Wald auf dem Marienplatz? Realitätscheck jetzt!

Ein Wald auf dem Marienplatz – diese Idee hat der Oberbürgermeister heute öffentlich unterstützt. Der CSU/FW-Fraktion stellen sich dazu einige Fragen, die an die Stadtverwaltung gerichtet werden. Über die Tatsache, dass neue Bäume grundsätzlich zu begrüßen sind, besteht Einigkeit im Stadtrat. Daher wurden schon häufig über Baumpflanzungen, auch in der Innenstadt, diskutiert. Dabei wurde vonseiten des Baureferats unter anderem angeführt, dass Bäume grundsätzlich eine Baumgrube von 36 Kubikmetern brauchen. Zudem sind die Kosten für Pflanzungen in der Altstadt besonders hoch, sie liegen laut früheren Aussagen des Baureferats im mittleren bis hohen fünfstelligen Bereich – pro Baum. Die CSU/FW-Fraktion möchte daher wissen, ob auf dem Marienplatz tatsächlich große Baumpflanzungen möglich sind und wie ein Wald mit der unterirdischen Verkehrssituation und dem Denkmalschutz vereinbar wäre.

Manuel Pretzl, Fraktionsvorsitzender: „Einen denkmalgeschützen Platz aufzureißen für einen Mini-Wald, der einige hunderttausend Euro kosten wird, wirkt in Zeiten knapper Kassen doch recht dekadent. Zumal auf der Rückseite des Rathauses nach Abschluss der S-Bahn-Baustelle ein grüner Marienhof entstehen soll. Doch wenn der Oberbürgermeister so eine Idee öffentlichkeitswirksam unterstützt, gibt es sicher Pläne und Berechnungen, die das Ganze realistisch erscheinen lassen. Dazu hätten wir gern mehr Informationen vonseiten des Baureferats. Dann werden wir sehen, ob der Marien-Wald Wurzeln schlägt oder im Keim stecken bleibt.“

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