Erreichbarkeit der städtischen Corona-Hotline verbessern

Endlich einen der ohnehin schon viel zu knappen Impftermine vereinbaren, für sich selbst oder die betagten Angehörigen – darum bemühen sich täglich viele Tausend Münchnerinnen und Münchner. Wer keinen Internetanschluss hat oder sich technisch nicht sicher genug fühlt, ist dabei auf die städtische Corona-Telefonnummer angewiesen. Doch immer wieder gibt es Berichte darüber, dass die Hotline nicht erreichbar ist. 

Die CSU-Stadtratsfraktion beantragt heute, die Erreichbarkeit zu verbessern und dazu wenn nötig das Personal aufzustocken. Weiterhin sollte eine zweite Nummer eingerichtet werden, unter der vorrangig Seniorinnen und Senioren sowie Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen Hilfe zum Thema Impftermine erhalten. 

Manuel Pretzl (45), Fraktionsvorsitzender:

„Die Anmeldung zum Impfen ist für viele Menschen technisch zu kompliziert. Man muss sich online registrieren, bekommt dann eine Mail oder eine SMS – diese Voraussetzungen bringt nicht jeder mit. Dann soll die telefonische Hotline helfen. Doch es zeigt sich: Die Kapazität reicht nicht aus. Impfwillige Menschen kommen nicht durch. Das führt zu Frust und zu sinkender Impfbereitschaft. München liegt beim Impftempo ohnehin schon zu weit hinten. Die Stadt muss hier dringend nachbessern. Wir fordern mehr Personal und eine zweite Telefonnummer für Seniorinnen und Senioren sowie Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen. Diese Personengruppe, die zum Teil bereits impfberechtigt ist, darf nicht durch technische Hürden von der Terminvergabe ausgeschlossen werden.“