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30. Januar 2026

Für mehr Sauberkeit und Aufenthaltsqualität in der Innenstadt: Ergebnisse der „City-Befragungen“ ernst nehmen

Für viele Menschen ist mangelnde Sauberkeit in der Innenstadt ein Störfaktor – das zeigen die Ergebnisse der „Münchner City-Befragungen 2026“ deutlich. Die CSU/FW-Fraktion fordert daher zum wiederholten Male häufigere Reinigungstouren, mehr Abfallbehälter sowie eine verstärkte Kontrolle und Bußgelder für Müllsünder. Bei der nächsten Befragung soll zudem der Faktor Aufenthaltsqualität näher beleuchtet werden.

Bei den City-Befragungen handelt es sich um eine repräsentative Umfrage bei Händlern und Konsumenten in der Münchner Innenstadt. 57 Prozent der Händler sind unzufrieden mit der Sauberkeit, nur noch 56 Prozent sind mit ihrem Standort zufrieden. Auch bei den Kunden steht mangelnde Sauberkeit an zweiter Stelle der genannten Probleme – und während 97 Prozent die Sauberkeit für wichtig halten, wird diese Erwartungshaltung aus Kundensicht nur zu 58 Prozent erfüllt.

Die CSU/FW-Stadtratsfraktion hat in der jüngeren Vergangenheit angesichts leider allzu augenfälliger Verschmutzungen in der Innenstadt bereits mehrfach Anträge und Anfragen gestellt, um die Sauberkeit dort zu erhöhen. Diese wurde von der städtischen Verwaltung mit verschiedenen Begründungen immer wieder abgelehnt. Da die Umfrageergebnisse aber die Notwendigkeit beweisen und der Wirtschaftsreferent einen „klaren Arbeitsauftrag“ erkannt haben will, stellt die CSU/FW-Fraktion erneut einen Antrag für mehr Sauberkeit in der Innenstadt.

Manuel Pretzl, Fraktionsvorsitzender: „Eigentlich kennt es jeder von daheim: Sauber bleibt’s, wenn man oft genug putzt. Händler und Kunden haben klar gesagt: Die Innenstadt muss sauberer werden. Wir fordern bereits seit Jahren, dass die Stadt mehr Maßnahmen für eine saubere Innenstadt umsetzt. Daher ist unsere Forderung logisch: häufiger putzen, mehr Abfallbehälter aufstellen. Wir haben in München das Glück, eine wunderschöne und viel besuchte Innenstadt zu haben – deshalb muss sie auch gut gepflegt und bewahrt werden. Wie genau sich Kunden und Händler eine bessere Aufenthaltsqualität vorstellen, würden wir gern genauer erfahren. Deshalb soll die Stadt sich darum bemühen, dass dieser Punkt bei der nächsten Umfrage noch genauer abgefragt wird.“

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