Geht die Welle den bürokratischen Bach runter? CSU/FW-Fraktion fordert endlich klare Aussagen
Neuer Wirbel um die Welle am Eisbach: Ein erneuter Versuch der Surfer hat gezeigt, dass die Welle durch Einbauten im Fluss reaktiviert werden kann. Doch trotz zahlreicher Gespräche und Expertenrunden hat die Stadtspitze auch nach Monaten noch keine Lösung für die Situation gefunden. Die Surf-Community klagt über bürokratische Hürden, die Dritte Bürgermeisterin kritisiert die eigene Verwaltung und der Oberbürgermeister wartet ab. Die CSU/FW-Fraktion fordert daher mit einer Stadtratsanfrage endlich klare Aussagen, wie es weitergehen soll.
Verschiedene Medienberichte und Hinweise, die die CSU/FW-Fraktion erhalten hat, deuten darauf hin, dass die Welle schon in der Vergangenheit durch Einbauten im Flussbett am Laufen gehalten worden ist und dass diese Einbauten bei der Bachauskehr entfernt worden sind. Der Oberbürgermeister soll die Baureferentin anweisen, endlich die Fakten auf den Tisch zu legen und konkret zu erklären, was bei der Bachauskehr – die offensichtlich ursächlich für das Verschwinden der Welle war – dieses Jahr anders gemacht wurde als in den Jahren zuvor.
Weiterhin soll der Oberbürgermeister klarstellen, welche konkreten Schritte zur Reaktivierung der Welle noch umsetzbar sind, ob Einbauten im Fluss notwendig sind, welche rechtlichen Hürden es für diese Einbauten gibt und wie diese Hürden überwunden werden können.