Grün-rote Planung bremst ÖPNV aus: CSU stimmt gegen pauschale Umsetzung von 20 neuen Radwegen

Die grün-rote Regierungskoalition hat heute im Rahmen des Radentscheids ein Bündel von 20 neuen Radwegen für München beschlossen. Die CSU hat dieser pauschalen Umsetzung aller Maßnahmen nicht zugestimmt, da die Fraktion einige der geplanten Radwege aus guten Gründen ablehnt. Nachdem SPD und Grüne entsprechende Verbesserungsvorschläge weder mittragen noch diskutieren wollten, hat die CSU gegen das Maßnahmen-Bündel gestimmt.

Manuel Pretzl (45), Fraktionsvorsitzender: „Wir haben dem Radentscheid zugestimmt – unter der Maßgabe, jede Maßnahme kritisch zu prüfen. Genau das tun wir jetzt. Wir sind nicht gegen Radwege, sondern gegen eine einseitige, überfallartige Planung zugunsten des Radverkehrs. Zwei Beispiele: Wenn die Erhardtstraße einspurig wird, wird der Busverkehr ausgebremst. An der Albert-Roßhaupter-Straße müssten neu gebaute, teure Bushaltestellen wieder weggerissen werden. Wie soll man das den Bürgern erklären? Der öffentliche Nahverkehr ist das Rückgrat der Mobilität in dieser Stadt. Einer stiefmütterlichen Behandlung durch die grün-rote Regierung wird die CSU nicht zustimmen.“