Internationaler Tag des Clusterkopfschmerzes – vermehrte Aufklärung und Vernetzung durch die Landeshauptstadt München
Das Gesundheitsreferat (GSR) der Landeshauptstadt München (LHM) wird gebeten zu prüfen und dem Stadtrat zu berichten,
- wie die LHM gemeinsam mit den Münchner Krankenhäusern, dabei insbesondere der München Klinik gGmbH, neurologischen Fachpraxen und medizinischen Netzwerken die Informationsangebote zu Clusterkopfschmerzen verbessern und deren Verbreitung ausweiten kann,
- ob bereits bestehende städtische Gesundheitsangebote genutzt werden können, um Betroffene schneller über Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten zu informieren und
- inwiefern eine Zusammenarbeit mit Patientenorganisationen und medizinischen Fachgesellschaften aufgebaut oder verstärkt werden kann, um die Versorgung und Beratung von Betroffenen in München zu unterstützen.
Begründung
Clusterkopfschmerzen zählen zu den schwersten bekannten primären Kopfschmerzerkrankungen. Die Erkrankung ist durch starke Schmerzattacken gekennzeichnet, die häufig mehrmals täglich auftreten und die Lebensqualität der Betroffenen massiv beeinträchtigen.
Trotz der hohen Krankheitslast wird die Erkrankung oftmals erst nach längerer Zeit korrekt diagnostiziert. Eine bessere Information über Symptome sowie über bestehende Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten kann dazu beitragen, dass Betroffene schneller geeignete medizinische Hilfe erhalten.
München verfügt über eine hervorragende medizinische Infrastruktur mit spezialisierten neurologischen Einrichtungen und Kliniken. Durch Information, Vernetzung und Zusammenarbeit kann die LHM deshalb einen wichtigen Beitrag leisten, die Versorgung und Unterstützung von Menschen mit Clusterkopfschmerzen weiter zu verbessern.