Koalitionsvertrag auf Bundesebene nutzen: Sozialen Wohnungsbau für junge Menschen, Familien und Senioren stärken, Eigentumsbildung erleichtern
Die Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag eine Erhöhung der Investitionen in den sozialen Wohnungsbau angekündigt sowie die gezielte Förderung von Wohnungen für junge und alte Menschen. Zudem wurde Familien die verstärkte Förderung von Wohneigentumsbildung versprochen. Die CSU/FW-Fraktion möchte diese Ankündigungen für München genutzt wissen und beantragt daher, dass der Oberbürgermeister diese Themen beim Deutschen Städtetag einbringt. Auch die Stadt München selbst kann etwas tun: Die Bildung von Wohneigentum und auch Bauherrengemeinschaften sollen im Rahmen des städtischen Programms „Wohnen in München“ wieder gefördert werden.
Heike Kainz, CSU-Stadträtin und planungspolitische Fraktionssprecherin: „Familien haben selbst mit einem guten Einkommen in München keine Chance mehr, Wohneigentum zu erwerben. Das muss sich wieder ändern. Eigentum ist der beste Schutz für die eigene Familie vor Kündigungen und hilft im Alter, nicht aus der gewohnten Umgebung wegziehen zu müssen und sich München bis zum Lebensende leisten zu können. Besondere Bedürfnisse von Jung und Alt müssen in finanzieller und planerischer Hinsicht berücksichtigt werden – zum Beispiel durch besondere Wohnformen wie Mehrgenerationenhäuser.“
Winfried Kaum, CSU-Stadtrat und wohnungspolitischer Fraktionssprecher: „Die Förderung von Wohnungsbau ist ein essentieller Bestandteil einer erfolgreichen Wohnungsbaupolitik. Ohne die Förderung von Wohnungsbau werden wir die notwendigen Fertigungsziele nie erreichen können. Wir appellieren an die Bundesregierung, bei den anstehenden Aufgaben die Wohnungsbauförderung stärker zu priorisieren. Ebenso wie vom Freistaat Bayern muss auch vom Bund ein spürbarer Beitrag zum Wohnungsbau für die Kommunen bereitgestellt werden.“