Anträge
30. Januar 2026

Konzept zur Sauberkeit in der Innenstadt

Die Landeshauptstadt München (LHM) wird erneut aufgefordert, ein umfassendes und nachhaltiges Konzept für mehr Sauberkeit in der Münchner Innenstadt, insbesondere für die Fußgängerzonen und die angrenzenden sonstigen Einkaufsstraßen, vorzulegen. Dafür sollen Ideen wie ein erhöhter Reinigungsrhythmus, mehr Abfallbehälter, aber auch eine verstärkte Kontrolle und das Aussprechen von mehr Verwarn- und Bußgelder erneut und vor allem wohlwollend geprüft werden.

Begründung

Der Stadtratsfraktion CSU mit Freie Wähler hat in der jüngeren Vergangenheit angesichts leider allzu augenfälliger Verschmutzungen in der Innenstadt bereits mehrfach Anträge und Anfragen gestellt, um die Sauberkeit dort zu erhöhen (u. a. 20-26 / A 03005, 20-26 / A 04294, 20-26 / A 04384, 20-26 / A 05616 etc.). Diese wurde von der städtischen Verwaltung mit verschiedenen Begründungen immer wieder abgelehnt.

Nicht nur beherbergt die Innenstadt viele Wahrzeichen unserer Stadt und wird deshalb sowohl von den Münchnerinnen und Münchnern als auch von unseren Gästen gerne und oft besucht. Auch sind die Fußgängerzonen für den heimischen Handel „Schaufenster und Motor der bayerischen Landeshauptstadt“, so CityPartnerMünchen e.V.

In der gerade erst veröffentlichten, repräsentativen „Münchner City-Befragungen 2026“ wird jedoch, sowohl von Seiten des Handels (an dritter Stelle), als auch von Seiten der Konsumenten (an zweiter Stelle), als gewichtiger negativer Punkt für ein schönes Bummel- und Einkaufserlebnis in der Innenstadt die (mangelnde) Sauberkeit genannt.

Angesichts dieser Zahlen und deren Auswirkungen auf die Passantinnen und Passanten muss die LHM in diesem Bereich unserer Ansicht nach vor allem konzeptionell dringend nachbessern.

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